Auf der Bahn hatte Hugo Esch seine Klasse selbst international mit WM- und EM-Medaillen schon unter Beweis gestellt, nun ist für den Fahrer aus dem Thüringer Team German Junior Racing (GJRT) der Knoten auch auf der Straße geplatzt. Und die Freude über den Titel bei der deutschen Junioren-Meisterschaft im Einzelzeitfahren war nicht nur bei ihm groß. „Alle haben sich ganz besonders für ihn gefreut, dass er endlich auch auf der Straße für sich ein Top-Ergebnis holen konnte“, berichtete Luke Wilk, der sportliche Leiter des Teams bei der DM in Genthin. Wilk ergänzte: „Es wurde Zeit, er hat schon immer so viel fürs Team gemacht. Das ist einer der größten Erfolge für ihn, das war auf der Straße ein richtiges Ausrufezeichen.“
20 Kilometer lang war die Strecke im Kampf gegen die Uhr, technisch dabei zwar kaum anspruchsvoll, aber dennoch waren enormer Wille und Durchhaltevermögen gefordert. Esch brachte dies in Sachsen-Anhalt besser als alle anderen auf den Asphalt und setzte sich in 23:56,90 Minuten (50,108 km/h) doch recht klar mit 13,44 Sekunden Vorsprung durch. Dicht ans Podium heran kamen auch Lenny Karstedt (4.) und Victor Wedekind (5.). Oskar Weiß (7.) und Jan Hammerl (12.) rundeten das starke Mannschaftsergebnis ab und alle gemeinsam sorgten damit auch für den Sieg in der Bundesliga-Teamwertung des Tages.
„Wir sind komplett zufrieden mit fünf Fahren unter den ersten Zwölf“, resümierte Wilk und merkte an, dass sich diese Leistungen schon angedeutet hatten: „Es war absehbar, dass wir ganz vorne reinfahren können. Alle hatten auch im Training schon gute Beine, das war ein gutes Zeichen. Zudem war die Atmosphäre im Team gut und die Jungs waren hoch motiviert.“ Außerdem hatte der beachtliche Zeitfahr-Auftritt von Weiß, Hammerl und Felix Bell eine Woche zuvor bei der Boucles de l'Oise Juniors in Frankreich ebenfalls optimistisch gestimmt.
Während die Saison für die Equipe von Teamchef Jörg Werner nun so langsam auf die Zielgerade einbiegt, warten noch einige internationale Highlights auf die Thüringer Nachwuchstalente. Am kommenden Wochenende (5. bis 7. September) steigt der Grand Prix Rüebliland in der Schweiz mit drei Straßenrennen gegen starke internationale Konkurrenz. Dort will sich Moritz Mauss in Szene setzen, bevor er Ende September für das deutsche Nationalteam bei der WM in Ruanda an den Start geht. Danach hofft Mauss auch noch auf eine EM-Teilnahme Anfang Oktober in Frankreich.
Aber nicht nur Mauss hat EM-Chancen, auch Esch, Karstedt sowie Wedekind haben sich bei der deutschen Meisterschaft ins Gespräch für die kontinentalen Titelkämpfe gebracht. „Wir hoffen, dass noch jemand für die EM-Zeitfahren auf der Straße nominiert wird“, sagte Wilk. Dazwischen liegt das Finale in der Bundesliga. Dort will Karstedt seine Gesamtführung behaupten und das Team bei dem Rennen, das zugleich die deutsche Bergmeisterschaft ist, erneut auch insgesamt überzeugen. „Wir wollen da weitermachen, wo wir jetzt aufgehört haben“, kündigt Wilk an.
Bei Esch platzt der Knoten
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